Dusi
ww-robinie
Nachdem ich mich jetzt bestimmt 1 1/2 Jahre mit der Planung des Baus eine neues Bettes "herumgeplagt" hatte und seit Januar immer wieder dran gearbeitet habe, steht es jetzt... Mein neues Bett ist aufgebaut. Es fehlt zwar noch das Kopfteil, aber das kommt noch später, es ist auch fast fertig, allerdings müssen bevor ich es montieren kann, noch die Lichtschalter versetzt werden. Unglaublich, was man immer so beachten muss 
Vielleicht ein paar Informationen, warum das ganze z.B. so lange gedauert hat...
Erstmal habe ich lange gebraucht, bis ich eine Planung hatte, die mir und meiner Frau gefallen hatte. Ich hätte lieber ein Design gehabt, wo man die Füße prominent zu sehen sind, meine Frau lieber ein Design, wo man gar keine Füße sehen kann. Und was soll ich sagen, meine Frau hatte sich durchgesetzt und mittlerweile bin ich ziemlich froh, denn ich finde das Design außergewöhnlich, ich habe so etwas noch nie gesehen...
Dann hat die Auswahl des richtigen Holzes bzw. der richtigen Konstruktion auch noch recht lange gedauert. Es hat ein wenig gedauert um mich damit anzufreunden, dass so ein Bett in der edlen Austattung wie ich es haben wollte, mal locker 2500 Euro an Materialkosten verursacht. Und das auch nur, weil dann Heiko Rech die Idee zu dem Multiplex Innenrahmen gekommen ist. Wie Heiko jetzt mit ins Spiel gekommen ist, kommt gleich noch...
Lange habe ich mir dann auch überlegt, ob ich in der Lage bin solch ein großes Werkstück auch zu bauen. Insbesondere die Gehrungen über fast 2 1/2 Meter haben mir großen Respekt gemacht. Ich habe mich dann entschlossen Heiko Rech zu fragen, ob er mir bei den ersten Schritten hilft. Er hat dann auch die Holzbeschaffung übernommen, auch da hatte ich eher ein Problem damit, denn ich habe keinen guten Holzhändler bisher, dem ich vertraue und bei dem Materialwert hatte ich Angst, über das Ohr gehauen zu werden. Denn egal wo ich hinging, niemand hatte auch nur ein Fitzelchen Nussbaum Leimholz auf Lager, so dass ich mir einen eigenen Eindruck hätte holen können.
Ja, die Materialfrage hat mich lange beschäftigt. Aber am Ende wurde es dann Nussbaum Leimholz in 20mm mit durchgängigen Lamellen. Wie schon gesagt, es sollte ein edles Bett werden und ich wollte dann nicht am Holz sparen.
Im Januar ging es dann los. Der Nussbaum Rahmen wurde komplett auf allen Seiten auf Gehrung geschnitten und mit Clamex Verbindern verbunden. Das ganze muss ja schließlich noch demontierbar sein, denn ein Bett in dieser Größe geht durch keine Tür.
Der Multiplex Innenrahmen ist stumpf verleimt und verschraubt in vier Einzelteile, die ich dann vor Ort nur noch verschraubt habe.
Die Füße habe ich aus drei Leimbindern erstellt und graphitfarben lackiert. Man soll sie ja nicht sehen können und in der DUnkelheit unter dem Bett sind sie so nicht so gut zu erkennen.
Bei der Montage habe ich übrigens darauf geachtet, dass an den Stellen, wo das Bett auf den Füßen aufliegt, ein Stückchen ANti Rutsch Matte angebracht ist. Auch steht das Bett auf kleinen Stücken einer Iso Matte, so dass das Parkett nicht beschädigt wird und das ganze Bett stabil steht und nichts klappert.
Dann ging es an die Nachtische. Auch hier die Besonderheit, dass der Korpus auf Gehrung gesägt ist. Das hat aber gut geklappt. Richtig gekämpft habe ich dann mit den mir bisher unbekannten Blum Movento Beschlägen. Ich musste drei Schubladen-probestücke machen, bis das dann geklappt hatte. Aber ich denke, dass es zum Schluss gut geworden ist. Die Beschläge sind übrigens mit Tip On, deswegen gibt es auch keine Griffe.
Zum Schluss, war die Montage dann noch aufgregend. Ich denke, dadurch, dass die Einzelteile schon fast drei Monate bereit lagen, haben die Verbindungen nicht mehr so ganz 100%ig gepasst hat, aber mit Kraft und Spucke hat dann doch alles gut geklappt.
Jetzt ausstehend ist noch das Kopfteil wie schon oben beschrieben. Dazu muss ich aber einen Elektriker bestellen. der die Schalter versetzt. Wie das mal aussehen soll, seht ihr in der Sketchup Skizze. Material ist natürlich auch Nussbaum und das phänomänale weiß hochglanz (MDF mit Resopal?), was mir Heiko empfohlen hatte.
Also Danke an Heiko, der auch noch den einen oder anderen wertvollen Tipp gegeben hatte und ich bin froh, dass ich in seiner Werkstatt die langen Teile geschnitten habe, denn dazu braucht man Platz in alle Richtungen, die ich leider nicht habe. Auch ist das Handling zu zweit glaube ich viel einfacher.
Ich bin gespannt auf eure Kommentare.
Vielleicht ein paar Informationen, warum das ganze z.B. so lange gedauert hat...
Erstmal habe ich lange gebraucht, bis ich eine Planung hatte, die mir und meiner Frau gefallen hatte. Ich hätte lieber ein Design gehabt, wo man die Füße prominent zu sehen sind, meine Frau lieber ein Design, wo man gar keine Füße sehen kann. Und was soll ich sagen, meine Frau hatte sich durchgesetzt und mittlerweile bin ich ziemlich froh, denn ich finde das Design außergewöhnlich, ich habe so etwas noch nie gesehen...
Dann hat die Auswahl des richtigen Holzes bzw. der richtigen Konstruktion auch noch recht lange gedauert. Es hat ein wenig gedauert um mich damit anzufreunden, dass so ein Bett in der edlen Austattung wie ich es haben wollte, mal locker 2500 Euro an Materialkosten verursacht. Und das auch nur, weil dann Heiko Rech die Idee zu dem Multiplex Innenrahmen gekommen ist. Wie Heiko jetzt mit ins Spiel gekommen ist, kommt gleich noch...
Lange habe ich mir dann auch überlegt, ob ich in der Lage bin solch ein großes Werkstück auch zu bauen. Insbesondere die Gehrungen über fast 2 1/2 Meter haben mir großen Respekt gemacht. Ich habe mich dann entschlossen Heiko Rech zu fragen, ob er mir bei den ersten Schritten hilft. Er hat dann auch die Holzbeschaffung übernommen, auch da hatte ich eher ein Problem damit, denn ich habe keinen guten Holzhändler bisher, dem ich vertraue und bei dem Materialwert hatte ich Angst, über das Ohr gehauen zu werden. Denn egal wo ich hinging, niemand hatte auch nur ein Fitzelchen Nussbaum Leimholz auf Lager, so dass ich mir einen eigenen Eindruck hätte holen können.
Ja, die Materialfrage hat mich lange beschäftigt. Aber am Ende wurde es dann Nussbaum Leimholz in 20mm mit durchgängigen Lamellen. Wie schon gesagt, es sollte ein edles Bett werden und ich wollte dann nicht am Holz sparen.
Im Januar ging es dann los. Der Nussbaum Rahmen wurde komplett auf allen Seiten auf Gehrung geschnitten und mit Clamex Verbindern verbunden. Das ganze muss ja schließlich noch demontierbar sein, denn ein Bett in dieser Größe geht durch keine Tür.
Der Multiplex Innenrahmen ist stumpf verleimt und verschraubt in vier Einzelteile, die ich dann vor Ort nur noch verschraubt habe.
Die Füße habe ich aus drei Leimbindern erstellt und graphitfarben lackiert. Man soll sie ja nicht sehen können und in der DUnkelheit unter dem Bett sind sie so nicht so gut zu erkennen.
Bei der Montage habe ich übrigens darauf geachtet, dass an den Stellen, wo das Bett auf den Füßen aufliegt, ein Stückchen ANti Rutsch Matte angebracht ist. Auch steht das Bett auf kleinen Stücken einer Iso Matte, so dass das Parkett nicht beschädigt wird und das ganze Bett stabil steht und nichts klappert.
Dann ging es an die Nachtische. Auch hier die Besonderheit, dass der Korpus auf Gehrung gesägt ist. Das hat aber gut geklappt. Richtig gekämpft habe ich dann mit den mir bisher unbekannten Blum Movento Beschlägen. Ich musste drei Schubladen-probestücke machen, bis das dann geklappt hatte. Aber ich denke, dass es zum Schluss gut geworden ist. Die Beschläge sind übrigens mit Tip On, deswegen gibt es auch keine Griffe.
Zum Schluss, war die Montage dann noch aufgregend. Ich denke, dadurch, dass die Einzelteile schon fast drei Monate bereit lagen, haben die Verbindungen nicht mehr so ganz 100%ig gepasst hat, aber mit Kraft und Spucke hat dann doch alles gut geklappt.
Jetzt ausstehend ist noch das Kopfteil wie schon oben beschrieben. Dazu muss ich aber einen Elektriker bestellen. der die Schalter versetzt. Wie das mal aussehen soll, seht ihr in der Sketchup Skizze. Material ist natürlich auch Nussbaum und das phänomänale weiß hochglanz (MDF mit Resopal?), was mir Heiko empfohlen hatte.
Also Danke an Heiko, der auch noch den einen oder anderen wertvollen Tipp gegeben hatte und ich bin froh, dass ich in seiner Werkstatt die langen Teile geschnitten habe, denn dazu braucht man Platz in alle Richtungen, die ich leider nicht habe. Auch ist das Handling zu zweit glaube ich viel einfacher.
Ich bin gespannt auf eure Kommentare.