Hallo Leute.
Meine Arbeitskollegin steht relativ kurz vor ihrer Gesellenprüfung, und ich darf sie dabei bisschen betreuen. Sie will eine Rolladentüre (bzw. zwei) bauen, diese laufen waagrecht. Die Prüfer haben gemeint dass man in dem Fall nicht einfach Holz auf Holz laufen lässt, weil bei der waagrecht laufenden Rolladentüre das Gewicht des Ladens in der unteren Nut aufgefangen wird, und weil dann das Hirnholz der einzelnen Leisten auf dem Langholz der Führungsnut für zu viel Reibung sorgt.
Prinzipiell ist das schon irgendwie klar dass es eine andere Belastung ist als bei einem senkrecht laufenden Rolladen.....
Der Vorschlag der Prüfer war ein Gießharz zu verwenden, oder die Nut mit Treppenlack zu lackieren.
Ich find das irgendwie seltsam, hab ich noch nie gehört oder gesehen. Selbst Spannagel sagt dazu gar nix, bezeichnet die Rolläden als unkompizierte einfache und praktische Variante und es gibt keinen Hinweis auf irgendeine Behandlung der Nuten oder der Enden der einzelnen Leisten.
So, mit nem Augenzwinkern gabs jetz schon den Hinweis dass es halt auf jeden Fall mal in die Zeichnung muss, wirklich überprüfen wird es aber dann doch keiner.
Unter den Umständen würd ich jetzt auch gar keine Diskussion mit den Prüfern anfangen, aber mich interessiert es nun irgendwie doch. @uli2003 , @weissbuche und gerne auch andere die da Erfahrung haben: kennt ihr da besondere Anforderungen?
Ich hatte noch die Idee erstmal Leimholz herstellen und formatieren, dann an der Unterseite eine Nut einfräsen, und ne Leiste einleimen deren Maserung dann quasi quer läuft, so dass wenn man das Leimholz in Leisten auftrennt und die einzelnen Lamellen ausfräst unten eben Lang- auf Langholz laufen lässt. Dann brauchts nur noch bisschen Kerzenwachs in der Nut.
Wäre das als Alternative zum Lack oder Gießharz in Ordnung?
Meine Arbeitskollegin steht relativ kurz vor ihrer Gesellenprüfung, und ich darf sie dabei bisschen betreuen. Sie will eine Rolladentüre (bzw. zwei) bauen, diese laufen waagrecht. Die Prüfer haben gemeint dass man in dem Fall nicht einfach Holz auf Holz laufen lässt, weil bei der waagrecht laufenden Rolladentüre das Gewicht des Ladens in der unteren Nut aufgefangen wird, und weil dann das Hirnholz der einzelnen Leisten auf dem Langholz der Führungsnut für zu viel Reibung sorgt.
Prinzipiell ist das schon irgendwie klar dass es eine andere Belastung ist als bei einem senkrecht laufenden Rolladen.....
Der Vorschlag der Prüfer war ein Gießharz zu verwenden, oder die Nut mit Treppenlack zu lackieren.
Ich find das irgendwie seltsam, hab ich noch nie gehört oder gesehen. Selbst Spannagel sagt dazu gar nix, bezeichnet die Rolläden als unkompizierte einfache und praktische Variante und es gibt keinen Hinweis auf irgendeine Behandlung der Nuten oder der Enden der einzelnen Leisten.
So, mit nem Augenzwinkern gabs jetz schon den Hinweis dass es halt auf jeden Fall mal in die Zeichnung muss, wirklich überprüfen wird es aber dann doch keiner.
Unter den Umständen würd ich jetzt auch gar keine Diskussion mit den Prüfern anfangen, aber mich interessiert es nun irgendwie doch. @uli2003 , @weissbuche und gerne auch andere die da Erfahrung haben: kennt ihr da besondere Anforderungen?
Ich hatte noch die Idee erstmal Leimholz herstellen und formatieren, dann an der Unterseite eine Nut einfräsen, und ne Leiste einleimen deren Maserung dann quasi quer läuft, so dass wenn man das Leimholz in Leisten auftrennt und die einzelnen Lamellen ausfräst unten eben Lang- auf Langholz laufen lässt. Dann brauchts nur noch bisschen Kerzenwachs in der Nut.
Wäre das als Alternative zum Lack oder Gießharz in Ordnung?