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Hallo alle zusammen!

Ich habe günstig eine gut erhaltene Bernardo FKS 1600 erstanden. Nach dem Zusammenbau habe ich das Problem, dass der Schiebeschlitten den Endschalter zu früh auslöst, man kann den Schlitten nicht weit genug nach rechts schieben ohne dass es den Motor abschaltet. Leider hatte der Vorbesitzer keine Bedienungsanleitung mehr, sodass ich ein bisschen rumraten muss.

Ich bin mir auch nicht sicher, wie der Endschalter bei der Maschine funktioniert, ob das ein mechanischer Schalter ist oder ein Reedkontakt. Möglicherweise gibt es da am Schiebeschlitten einen Mitnehmer, den der Vorbesitzer an der falschen Stelle montiert hat. Bevor ich jetzt aber die Maschine in alle Einzelteile zerlege, dachte ich, ich frag erstmal hier. Vielleicht ist der Trick ja auch ganz einfach.

Danke und viele Grüße!
 

mc2

ww-robinie
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Es gibt nur ein Kontakt, der in die Mulde des Unterteils des Schlittens passen muss. Bei meiner war da eine Ausfräsung, dass der Kontakt bei richtiger Montage nicht gedrückt wird.
 
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Ich hab den Schlitten noch nicht von der Maschine runter genommen, daher weiß ich noch nicht wie die Unterseite aussieht. An der Maschine ist die Schalter-Stecker-Kombi vorne rechts und da kommen zwei Kabel raus und gehen in die Maschine. Das dickere Kabel an den Motor und das dünnere an den (von mir vermuteten) Endschalter. Der Endschalter ist ein Stift, der schräg von unten in den unteren, fest stehenden Teil vom Schiebeschlitten hinein ragt.

Wenn ich dich richtig verstehe, ist der Endschalter ein mechanischer Stalter und im gedrückten Zustand geöffnet. Wenn ich den Schlitten nach rechts fahre, kommt dann irgendwann eine Aussparung und der Schalter springt hoch, wodurch der Kontakt geschlossen wird und der Maschinenschalter fällt wie ein Schütz in die Aus-Stellung.

Hab ich das so richtig verstanden?
 

mc2

ww-robinie
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Nein, der Schalter wird nicht vom Schlitten oben gedrückt, sondern vom Unterteil. Wenn er gerückt wird, schaltet die Maschine ab. Vermutlich hat es sich durch den Transport etwas verschoben. Der ganze Schlitten (Ober und Unterteil) wird nur von 2 Schrauben am Grundkörper befestigt.
 
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Nein, der Schalter wird nicht vom Schlitten oben gedrückt, sondern vom Unterteil. Wenn er gerückt wird, schaltet die Maschine ab. Vermutlich hat es sich durch den Transport etwas verschoben. Der ganze Schlitten (Ober und Unterteil) wird nur von 2 Schrauben am Grundkörper befestigt.

Ja das habe ich gesehen. Das sind zwei große schwarze Guss-Winkel, links und rechts am Maschinenkorpus unter dem Schiebetisch. Dann muss ich den Schlitten wohl mal runter nehmen. Ich habe schon überlegt, ob der Endschalter evtl. vom Kugelkäfig betätigt wird. Rein vom Abschaltpunkt her würde das passen. Falls sich der Kugelkäfig verschoben hat, würde das auch erklären warum der Schlitten ein bisschen schwergängig ist zum Ende hin. Da werd ich die ganze Mechanik wohl auch mal reinigen.

BTW: Wie pflegt man das am besten? Öl+Staub=Anfängerfehler ^^ Trocken ausbürsten, Staub absaugen usw. ist klar. Aber zumindest am Ausleger-Arm hat der Vorbesitzer irgendwas fettiges dran gemacht. Womöglich auch am Schlitten. Wie kriegt man das am besten entfettet?
 

WoodyAlan

ww-robinie
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Im alten Faden fand ich grad nix dazu. Meine Fantasie sagt: das is zur Sicherheit beim Sägeblatt Wechsel. Schlitten ganz nach rechts, Maschine aus und man kann gefahrlos wechseln. Bei der N is so ein „Schalter“ ja im abdeckstreifen vorm Blatt. Gabs das bei der alten ggf so noch nicht?

Ich würd ja durchdrehen wenn sich jedesmal die Säge abschaltet wenn ich den maximalen Verfahrweg nutzen will.

Mich interessiert das dennoch.
 

mc2

ww-robinie
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Ich hab auch nur die N Anleitung. Bei den älteren wie meiner ist noch ein Schutzschalter in der rot markierten Position. Ist der Schlitten falsch montiert drückt das den Schalter und die Maschine geht nicht an oder im laufenden Betrieb aus.
 

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WoodyAlan

ww-robinie
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Meinst du den Not-Aus Schalter?! An der Position im Bild gabs mal ein Modell auch von der N wo der so unglücklich montiert war dass der durch den Schlitten gedrückt werden konnte glaub ich.
Hast du in deiner Version auch den Kontakt in der Abdeckplatte vorm Blatt?
 
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Also ich habe wohl die "Ur-Version" der FKS 1600 - 19 Jahre alt. Die "N" und die "H" kamen später. Es sind im Grunde zwei Schalter die miteinander verbunden sind. Einmal der Ein-Aus-Schalter mit Not-Aus-Klappe und dann so eine Art Endstop. Wenn der Endstop auslöst, ploppt der Hauptschalter der Maschine in Aus-Stellung.

Mir war sowas auch neu. Vielleicht gab es vor 20 Jahren ja irgendeine Vorschrift dass die sowas haben mussten? Einen Wiederanlaufschutz hat sie jedenfalls nicht bzw. er funktioniert nicht. Würde evtl. Sinn ergeben, weil man den Schlitten ganz nach rechts fahren muss um ans Sägeblatt zu kommen, dass deshalb ein Endschalter verbaut wurde. Nur so wie es jetzt ist kann ich nur gut die Hälfte vom Fahrweg nutzen, dann machts FLOPP und der Motor geht aus. Zum Dachlatten kürzen reichts grad noch :emoji_wink: Einen Schalter am Deckel von der Wartungsöffnung hat sie jedenfalls nicht.

Wenn neuere Versionen sowas nicht mehr haben, würde ich sagen ich baue den Endschalter einfach ab und ersetze die Schalter-Stecker-Kombi durch eine mit Wiederanlaufschutz und Phasenwender. Letzterer fehlt mir im Moment am meisten. Ich hab alle Kraftstrommaschinen einheitlich drehen und darum keine Kraftkabel mit Phasenwender. Jetzt kommt die FKS daher und dreht falschrum. Hab jetzt extra ein Kabel umgebaut aber das kann ich nun nur an der FKS verwenden.
 
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