Festool Akkus Wechsel bereits gepairter und aktivierter Akkus

OmnimodoFacturus

ww-robinie
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Man will beim Bohren von Hohlwanddosen die maximale Kraft haben und möglichst kein gebrochenes Handgelenk. Mittlerweile hat jeder vernünftige Akkuschrauber diese Funktion. Zudem stört die Funktion beim Arbeiten null, von daher verstehe ich nicht wie man sowas sinnlos finden kann.
Aber das ist halt wie bei jeder neueren Sicherheitsausstattung: die älteren Herrschaften fühlen sich immer zu starken Meinungen gezwungen. "früher haben wir das auch nicht gebraucht" "ABS und Airbags im Auto verleiten nur zum Rasen" usw.
 

wirdelprumpft

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Die funktion an sich ist ok.
Seither war die halt manuell/mechanisch und ohne optische Rückmeldung und das hat funktioniert.
Ich brauch da kein LED-Blinklicht was auf Rot geht wenn ein Kickback stattfindet.
Das Problem gibt es auch noch nicht so lang da die Akkuschrauber ja erst in den letzten Jahren abartige Drehmomente aufbringen.
So hab jetzt mal nachgesehen was die Clutch-Funktion macht.
Hab ich bisher auch nicht vermisst gibt bestimmt Anwendungsfälle wo das nützlich ist mir fällt nur gerade keiner ein.
 

Rookie77

ww-robinie
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Festool Akkuschrauber haben diese "Clutch" Funktion schon seit Jahren. Sobald das eingestellteDrehmoment erreicht ist, stoppt das Gerät.
Schön dass die Firma Bosch das auch mal in die Geräte implementiert.
Festool geht jedoch noch einen Schritt weiter und passt je nach eingestelltem Drehmoment sogar die Drehzahl an. Das ist eine ganz feine Sache!

Festool hat es, bisher auch nicht nötig, Akkuschrauber mit drölfhundert Newtonmeter auf den Markt zu schmeißen. Für Bosch scheint das eine Art Volkssport zu sein.
 

Dutrag

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Festool Akkuschrauber haben diese "Clutch" Funktion schon seit Jahren. Sobald das eingestellteDrehmoment erreicht ist, stoppt das Gerät.
Schön dass die Firma Bosch das auch mal in die Geräte implementiert.
Festool geht jedoch noch einen Schritt weiter und passt je nach eingestelltem Drehmoment sogar die Drehzahl an. Das ist eine ganz feine Sache!

Festool hat es, bisher auch nicht nötig, Akkuschrauber mit drölfhundert Newtonmeter auf den Markt zu schmeißen. Für Bosch scheint das eine Art Volkssport zu sein.
Kommt auf das Klientel drauf an. Ist auch so wie mit MacOS vs Windows vs Linux - die einen schwören auf eines, die anderen auf das andere, weil sie eben verschiedene Anforderungen in Sachen Funktionalität und Bedienung haben.
Ein Festool-Vertreter selber hat mal gesagt, dass sie ihre Akkuschrauber in erster Linie für Tischler machen. Andere Hersteller wie Bosch, Milwaukee, DeWalt usw. gehen stärker auf Masse und wollen für jeden etwas anbieten, auch für den Metaller, den Maschinenbauer oder den Zimmerer, der halt mal eine 12x800 Schraube versenken muss.

Edit: This is the way. :emoji_wink:
 

derdad

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Es ist der Zug der Zeit, dass immer mehr elektronische Feinheiten eingebaut werden. Sei es nun bei Autos, Haushaltsgeräten, oder eben Elektrowerkzeugen. Vielfach einfach als Kaufanreiz, obwohl die große Mehrheit der Käufer diese Spielereien nie braucht. Dadurch lassen sich auch teurere Preise gegenüber den Käufern erklären, auch wenn die eingebauten Features diese Preise gar nicht rechtfertigen.
Ich persönlich würde mir bei den meisten Dingen weniger Schnickschnack dafür akzeptabler Preise wünschen. Ich bin einfach der Typ, der einen Akkuschrauber zum reindrehen von Schrauben und Bohren von Löchern braucht. Wenn der Akku leer wird merk ich das beim Arbeiten und wechsle.
Aber wie gesagt, ich liebe es eben einfach. Habe es auch so gelernt. Mein 13 jähriger Sohn denkt wahrscheinlich anders.
LG Gerhard
 

Rookie77

ww-robinie
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Da ist natürlich was dran, ich stelle mir nur die Frage, wo das noch hinführen soll. Vor allem scheint Bosch ja auch mehr und mehr auf die "höher, schneller, weiter, Influencer Fraktion zu hören (die solche Schrauben natürlich mit dem 1000Nm Schlagschrauber versenken würden.
 

Claus P.

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Es ist der Zug der Zeit, dass immer mehr elektronische Feinheiten eingebaut werden. Sei es nun bei Autos, Haushaltsgeräten, oder eben Elektrowerkzeugen. Vielfach einfach als Kaufanreiz, obwohl die große Mehrheit der Käufer diese Spielereien nie braucht. Dadurch lassen sich auch teurere Preise gegenüber den Käufern erklären, auch wenn die eingebauten Features diese Preise gar nicht rechtfertigen.
Ich persönlich würde mir bei den meisten Dingen weniger Schnickschnack dafür akzeptabler Preise wünschen. Ich bin einfach der Typ, der einen Akkuschrauber zum reindrehen von Schrauben und Bohren von Löchern braucht. Wenn der Akku leer wird merk ich das beim Arbeiten und wechsle.
Aber wie gesagt, ich liebe es eben einfach. Habe es auch so gelernt. Mein 13 jähriger Sohn denkt wahrscheinlich anders.
LG Gerhard
+1

Genau so sehe ich das auch. Der Markt ist weitgehend gesättigt und die Produkte in ihrer Funktionalität sind praktisch beliebig austauschbar. Damit die Hersteller sich untereinander abgrenzen und Kunden dauerhaft an sich binden, werden mehr und mehr solche Features angeboten.
Für manche Kunden wird das ein Kaufanreiz sein.
Ich halte es aber genauso wie du und verzichte gerne auf solche Gimmicks, weil sie mir keinen Mehrwert bieten. Ganz im Gegenteil. Ich frage mich immer: Wer braucht sowas? Bei mir steht die Funktionalität im Vordergrund.
Aber das ist meine persönliche Meinung dazu. Ich bin mir sicher, es wird Kunden geben, die auf solche Features Wert legen und genau deswegen die Produkte kaufen. Das ist für mich absolut in Ordnung.
 

McIlroy

ww-esche
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Solange man das Zeug auch noch "ganz normal" einfach benutzen kann, und es durch die zusätzliche Elektronik nicht zu vermehrten Ausfällen kommt, wäre es mir ja egal.

Ich habe aber die Befürchtung, dass manche Hersteller auf die Idee kommen könnten, die Verwendung ihrer App(s) zu erzwingen, am besten gleich mit vollständiger Registrierung von Besitzer und Werkzeug. Um dann im Reklamationsfall die Nutzungsdaten auszulesen, und einen Garantiefall auszuschließen weil "Da haben sie aber am 16.09.2031 um 17:56 mal außerhalb der Spezifikationen geschraubt". :emoji_grin:

Jaja, ich weiß, 1984.
 

derdad

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Eigentlich eine Entwicklung wie bei Fotoapparaten. Die wurden/werden auch mit dem Hinweis auf noch mehr MB verkauft. Das "Ding", das eigentlich verantwortlich ist für die Qualität der Bilder wurde nicht erwähnt. Die Qualität der Linsen.
LG Gerhard
 
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