Bohrfutter Wechsel Tischbohrmaschine

fahe

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...Du sprichst vom Ring, den ich seit der ersten Seite besinge?
Damit man mit der Gabel überhaupt dazwischen kommt?
:emoji_wink:
 

Annis

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Ja, der Ring. Wollte erstmal probieren, bevor ich ihn aufbohre mangels Erfahrung wie breit die Trennmesser sind
 

fahe

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...na, Hauptsache ist ja, dass es nun funktioniert hat. Glückwunsch.

Irgendwie scheint bei der Montage der Welle in der Pinole etwas faul zu sein, was Du jetzt in Ordnung bringen kannst, damit man künftig ein Bohrfutter auch zerstörungsfrei wechseln kann. :emoji_wink:
 

schrauber-at-work

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damit man künftig ein Bohrfutter auch zerstörungsfrei wechseln kann. :emoji_wink:
Wie oft macht man das?

OK, an meiner Cordia entnehme ich schon häufiger mal das Futter, ist allerdings ein MK III, nimmt dann auch größere Spiralbohrer (bis d 50mm) auf.
An der kleinen Ixion TB13 in der Holzwerkstatt hatte ich das Futter (MK II) genau einmal draußen als ich Sie sauber gemacht habe.

Gruß SAW
 

pedder

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Die MK sind ja zum ständigen Wechsel gemacht, inkl Einzelbohrer mit MK.
Bei B12 oder B16 ist das aus meiner sicht nicht sinnvoll.

ICh traue mich ja gar nicht zu fragen, aber für welchen weiteren Schritt musste denn das Futter runter?
 

fahe

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Ich bisher genau keins.
...klar, Deine persönliche Erfahrung ist natürlich ein alles erledigendes Argument. Quasi universell geltend in Zeit und Raum. :emoji_joy:

Und ja, ich habe schon einmal eine ähnliche Geschichte wie hier zu lesen bei einem Bekannten erlebt. Hat seinerzeit auch einige Klimmzüge gekostet... Und es ist mir noch immer völlig egal, wie er es geschafft hat, das Futter zu vermurksen.
 

Annis

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ICh traue mich ja gar nicht zu fragen, aber für welchen weiteren Schritt musste denn das Futter runter?
Zwei Gründe:

1. Die Welle läuft schwer und irgendwas ist mit den Lagern nicht in Ordnung (fühlt sich an wie zu viel Spannung drauf, aber die Muttern für das Lagerspiel sind schon ab)

2. Es ist ein 0-10mm Bohrfutter drauf. Das ist manchmal etwas klein.

Ich befürchte, dass der B16 Kegel auf einem Adapter sitzt. Auf den Fotos sieht man ja einen Absatz und in der Ecke ist es rostig. Da ist ein schmaler Spalt aus dem es rostig raussuppt, wenn man Kriechöl reingibt. Leider ist der Spalt mal wieder zu schmal für mein Trennmesser.
"Befürchte", weil ich noch keinen Plan habe, wie ich das Teil rausbekommen. An sich wäre es ja praktisch. Der Kegel ist auch schon etwas mitgenommen. Hoffentlich hab ich heute Abend noch mal ein bisschen Zeit zu probieren.
 

pedder

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Ich habe schon ein Futter kaputt bekommen. Das hinterließ fortan fiese Spuren auf meinen Bohrern. Und das "originale" Futter fiel immer von der Solid ab.
 

fahe

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Vor allem ist es dann vielleicht nicht mehr so wichtig es zerstörungsfrei abzubekommen wenn es eh kaputt ist...
...es soll sogar Anlässe geben, ein Futter wechseln zu wollen, ohne dass es kaputt ist. Einen hat der Threadersteller genannt. Ich wollte einfach ein über 50 Jahre altes Zahnkranzfutter ersetzen.
 

Annis

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So, ich habe jetzt an "Hausmitteln" alles probiert und nichts erreicht. Einfrieren, in den Abzieher spannen und Erwärmen baut ordentlich Druck auf, aber außer dass der Abzieher unglücklich aussieht bewegt sich da nichts. Da muss wohl eine Presse ran.

Bevor es weitergeht habe ich auch noch den Rundlauf gemessen. Am Konus sind es recht konsistent 13/100 Abweichung. Das kommt mir erstmal recht viel vor. Kann das mit neuen Lagern besser sein, oder ist das unwahrscheinlich?

Ich vermute, dass der Konus auf einem Adapter sitzt, da es einen dünnen Spalt gibt, zu sehen an der rostigen Stelle im Bild (sorry für die Qualität). Mit (m)einem Trennmesser komme ich da aber nicht zwischen. Hat jemand da eine Idee? Mir ist bisher nur eingefallen, eine Fase anzufeilen, damit man etwas hat, wo das Trennmesser angreifen kann, das wäre aufgrund der Gefahr den Rest der Welle zu beschädigen aber nur die letzte Wahl, wenn die Welle sonst Schrott ist. (Eine Drehbank habe ich nicht zur Verfügung)


2025-03-20-20-00-38-135.jpg
Ich habe auch schon überlegt die komplette Welle zu ersetzen (es gibt relativ gut passende bei Ali Express), da auch die Nut für den Mitnehmer der Riemenscheibe ordentlich mitgenommen ist (original 5mm, jetzt 6,75), aber ob das dann am Ende genauer wird ist auch fraglich.
2025-03-20-19-59-30-216.jpg 2025-03-20-19-59-53-994.jpg
 

Uranus

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Am Konus sind es recht konsistent 13/100 Abweichung
Wie hast du das gemessen? In der Maschine?
Die Führungsnutbreite wäre egal, die muss nicht genau sein, da sie nur die Kraft der Riemenscheibe überträgt.

Mein Angebot bzgl, der Hydraulikpresse steht noch. Bevor du rumfeilst, spann ich das lieber in die Drehmaschine und und Drehe eine V-Kerbe an.

Du bekommst halt mit dem Trennmesser nicht genügend Presskraft her. Bei 1To ist da meistens Ende.
 

Annis

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Wie hast du das gemessen? In der Maschine?
Ich habe die Pinole auf den Tisch der Maschine gespannt, so dass sie in der Nut fest lag und dann mit Messuhr am Magnetstativ gemessen. Hab auch mal zum Test gerüttelt und dabei gab es fast keine Bewegung an der Messuhr. Daher denke ich, es war kein Messfehler. Außerdem war es reproduzierbar, zumindest die Differenz bei einer Drehung, die Positionen von Maximum und Minimum habe ich nicht festgehalten.

Die Führungsnutbreite wäre egal, die muss nicht genau sein, da sie nur die Kraft der Riemenscheibe überträgt.
Super, das hatte ich gehofft. Wenn ich erstmal dabei bin ein Problem zu bearbeiten, kommen mir gleich noch viel mehr Sachen so problematisch vor, dass man bestimmt was machen muss.
Mein Angebot bzgl, der Hydraulikpresse steht noch. Bevor du rumfeilst, spann ich das lieber in die Drehmaschine und und Drehe eine V-Kerbe an.
Vielen Dank. Ich würde darauf auch gerne zurück kommen, schicke gleich eine PN. Ich wollte nur mal ein Update geben hier und das Rundlaufproblem schildern. Nicht dass du auch Zeit reinsteckst und dann was alle für die Tonne, weil die Welle eiert.
Du bekommst halt mit dem Trennmesser nicht genügend Presskraft her. Bei 1To ist da meistens Ende.
Mit der Gewindestange war schnell Ende, zu viel Reibung. War machen hat noch mal ein bisschen mehr Druck aufgebaut war mein Eindruck, aber die Stangen, die die beiden Teile des Trennmessers verbinden, waren dann sichtbar gebogen und sahen so aus, als würden sie zuerst aufgeben.
 
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