Reserverad schützen

Farmer308

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Hallo zusammen,
ich habe vor kurzem mein 10Jahre altes Reserverad benötigt. Das hat funktioniert, war aber total rostig. Nun habe ich ein anderes Rad unter dem Auto hängen. Und da kommt jetzt meine Frage, wie lässt sich so ein hinten, unter dem Auto hängendes Reserverad schützen?

Es grüßt Johannes
Moin
Ich nehme für meinen Wagen Fluid Film. Das hat sehr gute Kriecheigenschaften und schützt tatsächlich vor Rost. Verwende ich bereits einige Jahre.
Lässt sich ganz einfach aufsprühen.

https://www.ebay.de/itm/38774808355...7778&msclkid=15970f6ed109164b9dea68880cec18cd
 

Wrchto

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Unsere Tocher hat mich gestern angerufen, dass sie einen Platten hat, und gefragt: "Was machen WIR jetzt". Na ja, also hab ich ein Sommerrad (ihre Räder hängen eh bei mir in der Garage) ins Auto gepackt, bin zu Ihr gedüst, hab ihr ein Sommerrad drauf gesteckt, und dann bei uns zuhause gleich die restlichen drei auch gewechselt. Sie hat auch überlegt, den Pannenspray zu verwenden, aber damit habe ich nur schlechte Erfahrungen. Und nachdem ich dann die Schraube gesehen habe, die in der Lauffläche steckte, hätte der Sprach wohl sein Gummizeug einfach dort durchs Loch geblasen. Auch wenn man nur mehr selten eine Reifenpanne hat, aber irgendwie ist mir um die Reserveräder schon leid. Das war früher einfacher. Heutzutage brauchst entweder einen Papa oder den Pannendienst.
 

Farmer308

ww-buche
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In meinem Damaligen Opel, lag superpraktisch und bequem das Reserverad in einer Mulde im Kofferraum. Gute alte Zeit...:emoji_heart_eyes:
 

wasmachen

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Unsere Tocher hat mich gestern angerufen, dass sie einen Platten hat, und gefragt: "Was machen WIR jetzt". Na ja, also hab ich ein Sommerrad (ihre Räder hängen eh bei mir in der Garage) ins Auto gepackt, bin zu Ihr gedüst, hab ihr ein Sommerrad drauf gesteckt, und dann bei uns zuhause gleich die restlichen drei auch gewechselt. Sie hat auch überlegt, den Pannenspray zu verwenden, aber damit habe ich nur schlechte Erfahrungen. Und nachdem ich dann die Schraube gesehen habe, die in der Lauffläche steckte, hätte der Sprach wohl sein Gummizeug einfach dort durchs Loch geblasen. Auch wenn man nur mehr selten eine Reifenpanne hat, aber irgendwie ist mir um die Reserveräder schon leid. Das war früher einfacher. Heutzutage brauchst entweder einen Papa oder den Pannendienst.

Ich hätte das 'WIR' etwas wörtlicher genommen und dem Mädl was fürs Leben mitgegeben...

Aber ja, der Spray is ned so pralle wenn die Felge weiterverwenden willst :emoji_grin:
 

Franz-Josef_B.

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Sie hat auch überlegt, den Pannenspray zu verwenden, aber damit habe ich nur schlechte Erfahrungen.
Viele Leute wissen halt nicht, dass diese Sprays nur dazu da sind, Kosten fürs Reserverad und Gewicht im Auto einzusparen, also eine reine Scheinlösung zur Kundenberuhigung darstellen. Das Dichtmittel funktioniert in den seltensten Fällen; in allen Fällen, in denen man es anwendet, ist aber garantiert, dass man sich dabei Reifen, Felge, Ventil und ggf. RDKS (sofern vorhanden) komplett versaut. In der Folge kann schon mal der Reifen nicht weiterverwendet werden - auch, wenn der ursprüngliche Schaden vielleicht in der Werkstatt reparabel ("flickbar") gewesen wäre. Die Felge muss aufwendig gereinigt werden, Ventil und RDKS fliegen auf den Müll und kommen neu rein. Die Material- und Lohnkosten können somit je nach Marke, Reifendimension, RDKS-Typ und Werkstatt immens anwachsen und am Ende manchen Kunden umhauen.

Deshalb: Entweder, bei Vorhandensein entsprechenden handwerklichen Könnens, Not-/Reserverad nachrüsten und Flickzeug verhökern. Oder, bei Nichtvorhandensein, im Falle einer Reifenpanne ADAC/Mitbewerber rufen und abschleppen lassen.
 

mj5

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Deshalb: Entweder, bei Vorhandensein entsprechenden handwerklichen Könnens, Not-/Reserverad nachrüsten und Flickzeug verhökern. Oder, bei Nichtvorhandensein, im Falle einer Reifenpanne ADAC/Mitbewerber rufen und abschleppen lassen.
Ganz deiner Meinung!

Winter 2024, rechtes Hinterrad am pick-up platt. So platt wie es nur geht. Handwerkszeug und Ersatzrad vorhanden.
Aber AMA (der hiesige ADAC) hat besseres Equipment und ich hatte Zeit. Anruf genuegt.
Lustig war es dann als der Abschleppdienst erschien. Ich hatte vorsorglich das (rostige!) Ersatzrad schon mal runtergelassen und hervorgekramt.
Auto per Druckluftheber geliftet, Hinterrad per Druckluftschrauber abgenommen (bei -15C spielt Zeit eine gewisse Rolle...).
Ersatzrad passt nicht??? Der AMA Mitarbeiter konnt es nicht fassen, wollte es nicht glauben. Ich auch erstmal nicht.
Aber wenn in der Ersatzradfelge 8 Loecher sind, die Radnabe aber nur 7 Bolzen hat, ähm, das wird nix!
Mr. AMA hat es trotzdem noch ein paar mal probiert. Good guy!

Das platte Hinterrad auf max aufgepumpt bin ich dann zum Reifendienst meines Vertrauens gehumpelt. Grosses Gelaechter dort!
Anhand der DOT-# wurde klar, das der Ersatzreifen mindestens 25 Jahre alt ist. 15 Jahre davon hat er mein Gewissen beruhigt. :emoji_innocent:
Seitdem checke ich beim Gebrauchtwagenkauf noch ein wenig mehr Details.
 
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das Reserverad in einer Mulde im Kofferraum. Gute alte Zeit..
Gibt es auch heute noch. Mein Superb (OK, auch nicht mehr so jung) kann das auch.
Aber ja, der Spray is ned so pralle wenn die Felge weiterverwenden willst :emoji_grin:
Die Felge lässt sich ohne weiteres wiederverwenden. Ist halt riesen Sauerei beim montieren.
Kommt aus Prinzip immer neu wenn der Reifen unten ist.
auch, wenn der ursprüngliche Schaden vielleicht in der Werkstatt reparabel ("flickbar") gewesen wäre.
Richtig, da ist nix mehr mit Pilz einziehen. Kann nicht mehr ordentlich vulkanisieren.
Da hier Montier- und Wuchtmaschine stehen habe ich selbstverständlich auch immer Reifenpilze und Vulkanisiermittel da.

Gruß SAW
Edith: ich kaufe ein n
 
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Franz-Josef_B.

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Ersatzrad passt nicht??? Der AMA Mitarbeiter konnt es nicht fassen, wollte es nicht glauben. Ich auch erstmal nicht.
Aber wenn in der Ersatzradfelge 8 Loecher sind, die Radnabe aber nur 7 Bolzen hat, ähm, das wird nix!
Ja, solche Geschichten kenne ich auch. Jemand besorgt sich für seinen 3er BMW für teuer Geld ein Notrad, ärgert sich maßlos über den hohen Preis, packt es in die Mulde, fährt es ein paar Jahre lang ungenutzt spazieren, um dann am Tag der ersten Reifenpanne festzustellen, dass der Lochkreis falsch ist... Also, Binsenweisheit: Not-/Reserverad einfach auch mal ausprobieren, wenn man Auto oder Rad neu bekommt... Hab ich auch kürzlich gemacht.
 
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schrauber-at-work

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Ich montier nicht im Dreck. Also davor putzen!
Sonst ist ja der neue Reifen auch gleich versaut bzw nicht reparabel
Öhm, hast Du schon Mal Reifen montiert? Scheinbar nicht.
Also ich muss als erstes den Ventileinsatz rausdrehen (Drucklos machen).
Im nächsten Schritt muss ich den Reifen vom "Hump" abdrücken, spätestens jetzt kommt mir ein Teil der Soße engen.
Danach muss ich die Karkasse mit der Maschine über den Felgenrand "würgen".

Wie ist Dein Vorgehen?
Erst Mal Ausspülen vor dem abdrücken?
Stelle och mir etwas komisch vor, das Ventil als Fülleöffnung hat einen sehr kleinen Querschnitt......

Wenn der Gummi unten ist lässt sich die Felge wesentlich einfacher reinigen.

Jetzt bitte Deine Vorgehensweise beschreiben (wenn Du sowas schon Mal gemacht hast).

Bei der Montage eines überholten Zylinderkopfes oder eines Motors achte ich natürlich auf penibelste Sauberkeit, bei so nem Reifen, mit Dichtplempe, bin ich dazu entweder zu doof oder Du erläuterst mir wie ich es besser machen kann.

Gruß SAW
 

fahe

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Gibt es auch heute noch. Mein Superb (OK, auch nicht mehr so jung) kann das auch.
...gibt es heute auch...ähm... schlimmer: Reserveradmulde im Kofferraum, in die zwar kein ordentliches Rad, aber zumindest so'n Notlaufrad reinpasst. Dort gibt's dann serienmäßig allerdings stattdessen einen "schönen" Styropureinsatz in Radform, der Spray, Pumpe und viel Zwischenraum beherbergt.

Ich hab' da seit dem ersten und definitiv letzten "Sprayeinsatz" ein Notlaufrad drin. Das sieht montiert zwar auch komisch aus, erspart aber die geschilderten Folgen.
 

wasmachen

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Öhm, hast Du schon Mal Reifen montiert? Scheinbar nicht.
Also ich muss als erstes den Ventileinsatz rausdrehen (Drucklos machen).
Im nächsten Schritt muss ich den Reifen vom "Hump" abdrücken, spätestens jetzt kommt mir ein Teil der Soße engen.
Danach muss ich die Karkasse mit der Maschine über den Felgenrand "würgen".

Wie ist Dein Vorgehen?
Erst Mal Ausspülen vor dem abdrücken?
Stelle och mir etwas komisch vor, das Ventil als Fülleöffnung hat einen sehr kleinen Querschnitt......

Wenn der Gummi unten ist lässt sich die Felge wesentlich einfacher reinigen.

Jetzt bitte Deine Vorgehensweise beschreiben (wenn Du sowas schon Mal gemacht hast).

Bei der Montage eines überholten Zylinderkopfes oder eines Motors achte ich natürlich auf penibelste Sauberkeit, bei so nem Reifen, mit Dichtplempe, bin ich dazu entweder zu doof oder Du erläuterst mir wie ich es besser machen kann.

Gruß SAW

Och komm, willst mich aneiern?
Reinigen der Felge, wenn den Reifen abgezogen hast!
Und wenn dein Batschn ordentlich drucklos ist, brauchst nedmal den Ventileinsatz rausschrauben!
Wirst aber wissen!

Und ich bin ned geil drauf, mich und die gesamte Maschine mit dem Gesülze vollzusauen...

Was für ne Maschine verwendest überhaupt? Ne Butler vermutlich ned, da ists ja noch mehr Sauerei wie bei normalen Heck- oder Seitenschwenkern...

Hatte vor n paar Jahren mal mit ner Sprengringfelge zu tun. Da hat auch so n Held gemeint, er muss unbedingt die Milch reinschütten...
 

Franz-Josef_B.

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Ich hab' da seit dem ersten und definitiv letzten "Sprayeinsatz" ein Notlaufrad drin. Das sieht montiert zwar auch komisch aus, erspart aber die geschilderten Folgen.
Als wir Ende der 80er das erste Auto mit Notrad bekamen, sind wir ob des Anblicks erst mal vom Glauben abgefallen und haben uns verarscht gefühlt. Jahrzehnte später muss ich sagen, so ein Notrad ist tatsächlich der beste Kompromiss zwischen einem vollwertigen, entsprechend platzraubenden Rad, das man statistisch gesehen einmal in 10 Jahren benötigt, und gar keinem Rad. Wenn man - wie üblich - zur ungünstigsten Zeit ein Panne hat, ist man dankbar für das Notrad und fährt selbständig mit entsprechend gedrosseltem Tempo nach Hause oder zur Werkstatt. Ohne fünftes Rad naheliegend gar nicht möglich und mit dem Flickset - nun, das hatten wir ja schon.
 

schrauber-at-work

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