Wie und womit fängt man am besten an für 3-D Druck?

Manohara

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hier ein Link zu einem Workshop in Mannheim, Ende Januar.

Ich habe den zufällig gefunden, überlege hin zu gehen, werde es (aus verschiedsten Gründen) vermulich nicht machen und habe keine Ahnung, ob der was taugt. (nehme es aber an, weil ich "Spektrum" für solide halte)
 

Dale_B_Cooper

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der link fehlt @Manohara (also, wenn du ihn noch ergänzen möchtest).
Ich tendiere zu dem flashforge adventurer 5
Der scheint mir auch noch eine Alternative zu sein. Vor allem wegen der leichter zu tauschenden Düse und dem wirklich dichten Gehäuse. SW-Probleme scheinen lösbar, wenn man direkt Klipper installiert. Dafür hat bambulab halt Mehr-Filament-Druck..

Jemand ne Präferenz? Am besten mit glaubhafter Erklärung? :emoji_wink:
 

Rookie77

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Jemand ne Präferenz? Am besten mit glaubhafter Erklärung? :emoji_wink:

Siehe oben, hatte genau das Thema durch. Habe mich sehr für den 3D Druck interessiert aber jeden Drucker den ich angeschaut habe musste man per Hand kalibrieren, wild wedelnd drum herum tanzen und rückwärts satanistische Beschwörungsformeln aufsagen.

Darauf hatte ich keine Lust. Dann bin ich im letzten Jahr über Bambu Lab gestolpert und habe mich schlau gemacht. Diverse Videos geschaut und irgendwann war es dann soweit.

Als der Drucker kam, habe ich ihn ausgepackt, Transportsicherungen entfernt, eingeschaltet, die letzte Sicherung entfernt und nach der Installation vom AMS direkt mein erstes Benchy gedruckt. Ohne irgendwas zu kalibrieren, ohne zu tanzen und ohne die oben genannten Formeln.

Anfangs habe ich nur aus der App heraus gedruckt, weil dort alles vorhanden war, was ich gesucht habe. Nach zwei Wochen kam die erste Vorlage von Thingiverse und ich habe sie in das Studio Programm geladen. Dort einfach durchgejagt und das Ergebnis konnte sich sehen lassen.
Jetzt schaue ich auch immer, ob man die Druckzeit evtl durch andere Stützen etc optimieren oder ob man evtl auch Material sparen kann.

Derzeit drucke ich mir übrigens die Cosplay Rüstung vom Mandalorianer (abgesehen vom Helm, da hab ich was anderes hier).

Unten mal ein paar Beispiele (nicht unbedingt Werkstatt bezogen).

Mehrfarbig drucken macht auch Spaß, aber es kommt auf das Teil an. Die GoPro bzw Rode Boxen gehen recht fix, weil nur unten für ein paar Schichten zwischen den Farben gewechselt werden muss (macht das AMS ja automatisch). Wenn jedoch auf z.B. 100 Schichten immer pro Schicht drei Farben genutzt werden, dauert ein Druck auch gerne mal 10 Stunden+ (die Blistercard mit dem Star Wars Roboter).

Bambu Lab hat eben was geschafft, was anderes Hersteller nicht geschafft haben. User unproblematisch drucken lassen. Seitdem hinken alle hinterher und probieren aufzuholen.

Grüße,
Markus
 

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Dale_B_Cooper

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Schon cool, danke für deinen Input. Hast du auch mal petg gedruckt? Da gab ich lauter so uncoole Hacks gesehen, wie: Tür offenlassen usw.. :-/
 

Paulisch

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Siehe oben, hatte genau das Thema durch. Habe mich sehr für den 3D Druck interessiert aber jeden Drucker den ich angeschaut habe musste man per Hand kalibrieren, wild wedelnd drum herum tanzen und rückwärts satanistische Beschwörungsformeln aufsagen.

Darauf hatte ich keine Lust. Dann bin ich im letzten Jahr über Bambu Lab gestolpert und habe mich schlau gemacht. Diverse Videos geschaut und irgendwann war es dann soweit.

Als der Drucker kam, habe ich ihn ausgepackt, Transportsicherungen entfernt, eingeschaltet, die letzte Sicherung entfernt und nach der Installation vom AMS direkt mein erstes Benchy gedruckt. Ohne irgendwas zu kalibrieren, ohne zu tanzen und ohne die oben genannten Formeln.

Anfangs habe ich nur aus der App heraus gedruckt, weil dort alles vorhanden war, was ich gesucht habe. Nach zwei Wochen kam die erste Vorlage von Thingiverse und ich habe sie in das Studio Programm geladen. Dort einfach durchgejagt und das Ergebnis konnte sich sehen lassen.
Jetzt schaue ich auch immer, ob man die Druckzeit evtl durch andere Stützen etc optimieren oder ob man evtl auch Material sparen kann.

Derzeit drucke ich mir übrigens die Cosplay Rüstung vom Mandalorianer (abgesehen vom Helm, da hab ich was anderes hier).

Unten mal ein paar Beispiele (nicht unbedingt Werkstatt bezogen).

Mehrfarbig drucken macht auch Spaß, aber es kommt auf das Teil an. Die GoPro bzw Rode Boxen gehen recht fix, weil nur unten für ein paar Schichten zwischen den Farben gewechselt werden muss (macht das AMS ja automatisch). Wenn jedoch auf z.B. 100 Schichten immer pro Schicht drei Farben genutzt werden, dauert ein Druck auch gerne mal 10 Stunden+ (die Blistercard mit dem Star Wars Roboter).

Bambu Lab hat eben was geschafft, was anderes Hersteller nicht geschafft haben. User unproblematisch drucken lassen. Seitdem hinken alle hinterher und probieren aufzuholen.

Grüße,
Markus

Ich hab zum Glück damals gleich einen Bambu Lab zum starten gekauft. Bereue die Entscheidung bis jetzt überhaupt nicht.
Allerdings hab ich das kleinste Modell gekauft den A1 Mini. Die Größe hat mich erst zweimal gestört. Ich drucke fast ausschließlich mit PETG. Und einen Filamenttrockner sollte man mit einplanen, das war mein Gamechanger
 

gospat83

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Siehe oben, hatte genau das Thema durch. Habe mich sehr für den 3D Druck interessiert aber jeden Drucker den ich angeschaut habe musste man per Hand kalibrieren, wild wedelnd drum herum tanzen und rückwärts satanistische Beschwörungsformeln aufsagen.

Darauf hatte ich keine Lust. Dann bin ich im letzten Jahr über Bambu Lab gestolpert und habe mich schlau gemacht. Diverse Videos geschaut und irgendwann war es dann soweit.

Als der Drucker kam, habe ich ihn ausgepackt, Transportsicherungen entfernt, eingeschaltet, die letzte Sicherung entfernt und nach der Installation vom AMS direkt mein erstes Benchy gedruckt. Ohne irgendwas zu kalibrieren, ohne zu tanzen und ohne die oben genannten Formeln.

Anfangs habe ich nur aus der App heraus gedruckt, weil dort alles vorhanden war, was ich gesucht habe. Nach zwei Wochen kam die erste Vorlage von Thingiverse und ich habe sie in das Studio Programm geladen. Dort einfach durchgejagt und das Ergebnis konnte sich sehen lassen.
Jetzt schaue ich auch immer, ob man die Druckzeit evtl durch andere Stützen etc optimieren oder ob man evtl auch Material sparen kann.

Derzeit drucke ich mir übrigens die Cosplay Rüstung vom Mandalorianer (abgesehen vom Helm, da hab ich was anderes hier).

Unten mal ein paar Beispiele (nicht unbedingt Werkstatt bezogen).

Mehrfarbig drucken macht auch Spaß, aber es kommt auf das Teil an. Die GoPro bzw Rode Boxen gehen recht fix, weil nur unten für ein paar Schichten zwischen den Farben gewechselt werden muss (macht das AMS ja automatisch). Wenn jedoch auf z.B. 100 Schichten immer pro Schicht drei Farben genutzt werden, dauert ein Druck auch gerne mal 10 Stunden+ (die Blistercard mit dem Star Wars Roboter).

Bambu Lab hat eben was geschafft, was anderes Hersteller nicht geschafft haben. User unproblematisch drucken lassen. Seitdem hinken alle hinterher und probieren aufzuholen.

Grüße,
Markus

Hi Markus,

das sieht alles sehr nett aus, dazu habe ich direkt mal 2 Fragen.

1.) Wie managst du die Mehrfarbendrucke? Trocknest du alle deine Filamente vor dem Einsatz und vor allem wie und wo lagerst du sie? Druckst du nur aus dem AMS heraus? Wie viele unterschiedliche Filament Farben hast du denn so im Zugriff? Mich schreckt der Mehrfarbendruck von wirklich cool aussehenden Modellen immer noch ein wenig ab. Ich habe zwar auch einen P1S mit AMS, aber irgendwie ist mir das zu aufwendig ständig die Spulen im AMS zu wechseln.

2.) Sind die Aufbewahrungsdinge nach dem Gridfinity System gedruckt? Das Wera Set habe ich auch, das sieht also interessant aus :emoji_sunglasses:
 

Pringles87

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Also ich muss ja sagen, dass das bei mir eher so ein haben-will Ding ist derzeit. Ich hab mit meinem Ender V2 mit neuer Pei Druckplatte auch schon so einiges gedruckt und es wurde bislang alles gut, allerdings musste jetzt nicht immer alles total maßhaltig sein. Ich hab mich jetzt aufgrund der cnc für den flashforge entschieden, einfach aufgrund positiver Berichte aus dem CNC Forum. Ich denke, mittlerweile sind ganz viele Drucker sehr gut...
 

Rookie77

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Schon cool, danke für deinen Input. Hast du auch mal petg gedruckt? Da gab ich lauter so uncoole Hacks gesehen, wie: Tür offenlassen usw.. :-/
PETG hab ich mit geschlossener Türe gedruckt. Diese "Hacks" sind übrigens vom Hersteller so vorgesehen, nicht ohne Grund kann man das Glasdach oben abnehmen. Ich habe mir dafür eine Art Unterlagen gedruckt, wo man die Scheibe bequem zurückschieben kann. Direkte Sonneneinstrahlung sollte man vermeiden. Da hatte ich mal ein Thema mit PLA. Habe dann das Rollo heruntergelassen und alles war wieder okay. Gleich mal schauen ob ich ein Foto finde.

Hi Markus,

das sieht alles sehr nett aus, dazu habe ich direkt mal 2 Fragen.

1.) Wie managst du die Mehrfarbendrucke? Trocknest du alle deine Filamente vor dem Einsatz und vor allem wie und wo lagerst du sie? Druckst du nur aus dem AMS heraus? Wie viele unterschiedliche Filament Farben hast du denn so im Zugriff? Mich schreckt der Mehrfarbendruck von wirklich cool aussehenden Modellen immer noch ein wenig ab. Ich habe zwar auch einen P1S mit AMS, aber irgendwie ist mir das zu aufwendig ständig die Spulen im AMS zu wechseln.

2.) Sind die Aufbewahrungsdinge nach dem Gridfinity System gedruckt? Das Wera Set habe ich auch, das sieht also interessant aus :emoji_sunglasses:
So unglaublich viele Mehrfarbendrucke mache ich nicht. Aber wenn, lege ich einfach die passenden Farben ein. Im Extremfall könnte ich sogar mit acht Farben drucken. Musste mir da nur noch das Bauteil AMS Hub bestellen. Angefangene Rollen lege ich in einen Vakuumbeutel mit einem Päckchen Silikagel (wiederverwendbar) und pume den Beutel mit einer kleinen USB Pumpe leer.

Auf der Suche nach solchen Pumpen muss man auf jeden Fall die richtigen Begriffe nennen, ansonsten kommen Artikel, die Ergebnisse versprechen, bei denen jeder Elefant neidisch wird! Im großen Fluss gibt es ein Set, da ist die Pumpe zu gebrauchen und die Beutel auch (einfach Vakuumpumpe 3D Druck suchen, die Pumpe ist weiß mit roten Applikationen. Sollte die Pumpe größer sein, bist Du in der falschen Kategorie :emoji_sweat_smile:

Übrigens ist PLA gar nicht so empfindlich. PETG hat eher ein Thema mit Luftfeuchtigkeit. PLA sieht das sehr entspannt. Da hab ich Rollen mit Resten auch einfach so in einer Schublade liegen (Ikea Alex) und wenn Restedrucken angesagt ist, schmeiße ich sie einfach ins AMS.

Der Wera Halter ist die Gridfinity Version. Allerdings nutze ich das System sonst nicht. Man braucht dafür viel zu viel Filament und da rechnet es sich nicht. Aber den Halter musste ich haben. Der kommt so in die Werkstatt!

Grüße,
Markus
 

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gospat83

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Alles klar, danke für die Infos. Das mit der Pumpe kann ich mir sehr gut vorstellen :emoji_laughing:

Ich sehe es wie du mit Gridfinity. Der Gedanke ist gut, aber meiner Meinung nach viel zu aufwendig und verschwenderisch. Ich habe bisher auch nur ein Teil dafür, ein Halter für meine Corner Radius Templates. Den gibt es zwar auch als "normale" Version, aber leider ist diese nicht passgenau.

Dann werde ich mal ein paar Kleinigkeiten wie Vakuumbeutel bestellen.
 

Dale_B_Cooper

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Berichte dann doch mal bitte.
Moin,

nach reichlich Recherche: 3D-Drucker im Wohnraum ohne vernünftige Filterung oder Abluft zu betreiben, erscheint mir eine blöde Idee. Kann jeder sehen wie er will. Für mich kommt das so nicht in Frage.

Bambulab hat diesbezüglich was Halbgares entwickelt und auch bei Flashforge ist das nicht wirklich top. Werde wohl auf den Prusa Core warten.. unerfreulich.
 

Rookie77

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Moin,

nach reichlich Recherche: 3D-Drucker im Wohnraum ohne vernünftige Filterung oder Abluft zu betreiben, erscheint mir eine blöde Idee. Kann jeder sehen wie er will. Für mich kommt das so nicht in Frage.

Bambulab hat diesbezüglich was Halbgares entwickelt und auch bei Flashforge ist das nicht wirklich top. Werde wohl auf den Prusa Core warten.. unerfreulich.
Es reicht wenn man einfach vernünftig lüftet. Meine Drucker stehen in einem separaten Raum am Fenster und das ist die ganze Zeit auf Kipp. Es gibt allerdings Materialien, deren Dämpfe gesundheitsschädlich sind. Die drucke ich jedoch nicht. Bei PLA und PETG ist alles entspannt. Einmal in der Innenstadt an der Ampel stehen, und man bekommt wahrscheinlich mehr Schadstoffe ab (nicht wissenschaftlich fundiert, so wie die meisten Infos im Netz darüber).

Edit: Soweit ich weiß kann man bei Bambu Lab Aktivkohlefilter nachrüsten und im Wohnraum möchte ich so ein Teil auch nicht haben. Dafür sind sie mir zu laut. Ein separater Raum ist da schon Pflicht.
 

Dale_B_Cooper

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Wohnraum wird dann eher Werkstatt, aber nen Raum über für nen 3D Drucker hab ich echt nicht..

So entspannt ist das gerade bei petg leider nicht.
 

Annis

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Was bei BambuLab und Flashforge nicht so schön ist, ist dass sie beide auf Open Source Software aufbauen und ihre Versionen davon teils nicht veröffentlichen. Das finde ich einerseits einfach blöd, andererseits ist es rechtlich teils fragwürdig. Scheint aber nicht eindeutig genug zu sein, dass sich Prusa von denen Software übernommen wurde da erfolgreich etwas gegen unternimmt.
Ich überlege auch den Core One von Prusa zu kaufen, falls er hält was er verspricht und die Filterlösungen bezahlbar sind (und der Bausatz verfügbar ist)
 

Dale_B_Cooper

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Auf dem Flashforge-Eimer kann man ja scheinbar auch direkt Klipper installieren.. dann hat man mehr Freiheiten.

Aber ja, an open source SW herumzudoktern und die dann nicht zu veröffentlichen, muss halt in der Lizenz enthalten sein. Hab gerade mal gecheckt, Klipper ist GPLv3, damit ist das in der Tat ein No-Go. Naja, so funktioniert SW-Entwicklung in China halt, klauen was geht und dann raus damit. Für alle die jetzt die große Moralkeule rausholen wollen: ich weiß exemplarisch, wovon ich rede.
Ich überlege auch den Core One von Prusa zu kaufen, falls er hält was er verspricht und die Filterlösungen bezahlbar sind (und der Bausatz verfügbar ist)
same here.
 

Avogra

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Was bei BambuLab und Flashforge nicht so schön ist, ist dass sie beide auf Open Source Software aufbauen und ihre Versionen davon teils nicht veröffentlichen
BambuLab behauptet ja, dass sie ihre Firmware zu 100% selbst geschrieben haben und sich bei den diversen OpenSource Projekten nur Inspiration geholt haben.
BambuStudio müsste ja zu 100% OpenSource sein, sonst könnte es ja keinen Orca-Slicer geben.
 

Manuel_

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Ich möchte Bambu nicht in Schutz nehmen und es ist mir auch herzlich egal, welche Drucker ihr euch kauft oder auch nicht kauft.

Trotzdem kurz die Anmerkung, gerade für Unerfahrene, in meinen Augen bietet Bambu eine Ähnliche Lösung wie Apple. Das Zeug ist nicht zugänglich, funktioniert aber unter anderem, weil eben nicht jeder daran rumspielen kann/muss.

Wenn ich hier schon lese, dass man einen neuen Drucker kauft um dann Klipper als alternative zur Firmware aufzuspielen.
Ich habe darauf einfach keinen Bock mehr. Ich hatte jahrelang Drucker, bei denen ich so viel Arbeit in den Drucker stecken musste, dass ich schon keine Lust mehr hatte auf 3D Druck.
Der Bambu hingegen ist für mich ein Werkzeug und keine Beschäftigungstherapie.
 

Dale_B_Cooper

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Wenn ich hier schon lese, dass man einen neuen Drucker kauft um dann Klipper als alternative zur Firmware aufzuspielen.
ich hatte das geschrieben, weil es der größte Kritikpunkt am Flashforge Adventurer 5m war.
Also als Option, für den motivierten Bastler, die wohl auch sehr wenig bastelig zu sein scheint.
 

gospat83

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Da bin ich voll bei Manuel.

Ich habe mir auch als Drucker den P1S von Bambu Lab geholt und hatte keinerlei Ahnung von 3D Druck vorher. Was soll ich sagen, out of the box druckt das Gerät einfach in super Qualität und ich glaube das ist was viele Leute einfach wollen. Mein "Forschergeist" früherer Jahre (Receiver flashen mit alternativer Firmware, Media PCs basteln, etc.) ist auch vorbei, ich bin auch froh, wenn ich einfach direkt ohne Probleme drucken kann.

Bei den iPhones ist es genauso, empfehle ich immer Leuten wie meiner Mutter (absolut technikbegabt - nicht!).
 

Dale_B_Cooper

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Drucker, bei denen man die Einhausung öffnen muss, wenn man PETG drucken will, sind halt für mich raus. Ich verstehe jeden, für den das ok ist.
Aber für mich ist das einfach schlecht gemacht.

Eigentlich auch egal. Ich bedanke mich bei allen für die Inspiration und die Meinungen. :emoji_slight_smile:
 

Manuel_

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Drucker, bei denen man die Einhausung öffnen muss, wenn man PETG drucken will, sind halt für mich raus
Das kannst du ja halten wie du willst, es gibt ja auch noch den a1 oder den p1p die haben keine enclosure und du musst auch nichts öffnen

Aber bevor ich mir einen Drucker kaufe, bei dem ich direkt die Firmware ändere und damit (wenigstens theoretisch) die Garantie verliere, würde ich lieber den Deckel offen stehen lassen.

Wie du aber schon sagtest es kann jeder machen wie er will.
Ich wollte nur die andere Sichtweise nicht unerwähnt lassen und auf die einfache Benutzung der Bambus als großes Plus hinweisen.
 

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Ich hab bisher PETG immer im geschlossenen Gehäuse gedruckt. :emoji_thinking:
Hab ich da was verpasst?

Ansonsten bin ich da bei @Manuel_ und @gospat83 , das Ding soll funktionieren und nicht in einer Beschäftigungstherapie enden. Das ist ähnlich wie bei Heimwerkern, die sich Tischkreissäge XY kaufen um sie dann gefühlt zur Hälfte umzubauen oder diverse Sachen dafür bauen, um sie sinnvoll nutzen zu können.

Um es vorsichtig auszudrücken: Ich bin zu alt für so ne Sch****.

Aber natürlich sind User, die sich mit den alten Modellen beschäftigt haben fitter im Thema. Aber ich möchte drucken weil ich Teile brauche und nicht, damit der Drucker brauchbar läuft.
 
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