Kleine Fragen, schnelle Antworten

Johannes

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Hallo,
ja ich arbeite mit diesem Fräser. Ich nutze ihn im Frästisch mit einer Trend T11. Ich würde ihn aber auch mit 1400W nutzen. Allerdings nur im Frästisch und nicht in der handgeführten Oberfräse.

Es grüßt Johannes
 

Johannes

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@Johannes bezieht sich das "nur" im Frästisch auf die 1400 Watt oder generell nur im Frästisch auch mit 2000 Watt?
Hallo,
diese Art von Fräser habe ich zunächst bei Festo gesehen. Mit einer Aufnahme, die direkt in den Konus statt Spannzange in der FS900 im Basis Frästisch genutzt werden konnte. Einen Fräser dieser Größe ist nichts für eine handgeführte Oberfräse. Wenn man mit Bedacht ans Werk geht, tut es meiner Meinung nach, jede Oberfräse, die 12mm Fräser spannen kann.

Es grüßt Johannes
 

Holzmichel19

ww-pappel
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Hallo zusammen,
ich bin neu hier und dies ist mein erster Beitrag. Ich habe in den letzten Monaten meinen ersten Tisch selbst gebaut (aus Eichenholz). An paar Stellen habe ich vorhandene Astlöcher mit Resto Holzkitt ausgespachtelt. Laut Hersteller trockner die Masse schwarz. Tatsächlich hat sie eher einen mittleren Grauton angenommen. Ich habe die Tischplatte bereits geölt, in der Hoffnung, dass das Holzkit noch etwas nachdunkeln würde. Dem war aber nicht so. Optisch passt ein mittlerer Grauton nicht wirklich zu der Farbe der Tischplatte (ich habe Rubio Monocoat in "Mist 5%" verwendet).

Lässt sich in der jetzigen Situation noch etwas ändern?

Viele Grüße vom Holzmichel19
 

flüsterholz

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Den speziell kenne ich nicht. Manche Holzkitte kann man beizen oder lackieren. Nach dem Ölen aber schwieriger bis nicht mehr möglich. Wie groß sind die Stellen denn? Komplettes Astloch oder nur Risse? Falls nur Risse, könnte man den Kitt wieder etwas auskratzen und Hartwachs in Schwarz nehmen.
 

Claus P.

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Kitt wieder etwas auskratzen und Hartwachs in Schwarz nehmen
so hätte ich das auch gemacht. Allerdings würde ich eher Epoxy nehmen und mit Eichen- Schleifstaub mischen. Das ergibt eine tief dunkelbraune, fast schwarze Füllung, die gut schleifbar ist. Nachdem das Epoxy getrocknet ist einfach eben schleifen und ölen.
 

Heener

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Und wenn ich keine Bohmaschine kaufen wollte, wäre die Option ein separates Bohrfutter zu kaufen und einzuspannen und das dann mit dem Akkuschrauber anzutreiben? Oder dann doch besser, etwas wie das hier?
zumindest das 13mm Bohrfutter ist schon mal gut.

Einige Selbstbauten von Bohständern auch mit Winkelverstellung können vielleicht mit den Billigen mithalten? Ich überlege, eventuell so was zu selbst zu konstruieren. Klar, oft braucht man sowas nich..... schräg meine ich.
Senkrecht öfter, dafür habe ich einen alten drehbaren Bohrständer aus DDR-Beständen
 

flüsterholz

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so hätte ich das auch gemacht. Allerdings würde ich eher Epoxy nehmen und mit Eichen- Schleifstaub mischen. Das ergibt eine tief dunkelbraune, fast schwarze Füllung, die gut schleifbar ist. Nachdem das Epoxy getrocknet ist einfach eben schleifen und ölen.
Was ich so in Möbelhäusern sehe, lassen sich damit auch größere Fehlstellen ausbessern? Hab noch nie mit dem Zeug gearbeitet.
 

Claus P.

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Was ich so in Möbelhäusern sehe, lassen sich damit auch größere Fehlstellen ausbessern? Hab noch nie mit dem Zeug gearbeitet.
Ja, das geht problemlos. Man muss nur aufpassen, dass alle Spalte sauber abgeklebt sind, denn sonst läuft das Epoxy an den Ritzen heraus. Am besten eignet sich dazu Malerkrepp. Ich forme um den Spalt eine kleine "Wanne". So kann man das Epoxy gut auffüllen und es sitzt langsam in den Spalt.
Das Malerkrepp kann man nach dem Aushärten einfach abziehen, da es nicht am Epoxy kleben bleibt.
Epoxy ist ungefähr von der Viskosität wie Honig.
Mir ist es lieber als Hartwachs, da es sehr hart wird, sehr gut haftet und die Spalte gut füllt. Es läßt sich auch gut schleifen, sodass man an der Oberfläche keinen Übergang merkt.

Es gibt aber auch Nachteile: man solte mindestens 12 Stunden warten, bis es richtig gut durchgehärtet ist. Außerdem ist es empfehlenswert nicht zu viel auf einmal in einen Spalt zu gießen, sonst gibt es Luftblasen. Dafür bekommt man aber sehr schnell ein Gefühl, wie man am besten auffüllt. Ein bischen "Klopfen" hilft, dass Luftbläschen leichter entweichen können.

Hier mal ein Beispiel, wie das so etwas aussehen kann. Hier handelt es sich um Risse in einer Esche, die komplett durch das Brett gehen. Die Teile hab ich leztes Jahr für meine Badmöbel angefertigt. Bei den Bildern hab ich einfach nur das Epoxy aufgefüllt, ohne eine "Wanne" zu formen. Der Überschuss wird anschließend einfach weggeschliffen.

Nach dem Auffüllen:



k-IMG_0258.JPG k-IMG_0260.JPG
Die hellen Stelle im Epoxy sind Luftblasen, die mit der Zeit platzen und verschwinden.
Nach dem Vorschleifen auf der Langband:
IMG_0267.JPG

Die hellen Stellen verschwinden nach dem Ölen und bleiben dunkel:


IMG_0287.JPG


Hier ein Foto von einer Eiche, wie das aussieht
1738179653637.png
 
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Andros1989

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Vielleicht weiß das jemand. Kann ich eine Bodenausgleichsmasse als Endbelag in einer Werkstatt benutzen ? ( Anstrich mit Kunststoff/Garagenfarbe)

Gruß
 

Claus P.

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Bodenausgleichsmasse als Endbelag in einer Werkstatt benutzen
Ich würde sagen ja. Ich hab vor ungefähr 10 Jahren auf Rohbeton von meinem Holzschuppen Ausgleichgleichsmasse gegossen, damit die Oberfläche feiner wird und sich leichter fegen läßt.
Abrieb hab ich bislang nicht festgestellt, bis auf wenige Stellen, wo ich die Palettengabel ein wenig zu stark nach vorne geneigt habe.
 

carsten

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Hallo
@Dikado
das MAN bedeutet ja "nur" das für Handvorschub zugelassen und die hat man egal ob die Oberfräse über das Werkstück bewegt wird oder das Werkstück über den Frästisch.
Mech Vorschub wäre dann z.B. ein Vierseiter.
Das nur stationär ist vermutlich in erster Linie eine Vorsichtsmaßnahme. Mit so einem recht großen Fräser der sehr viel auf einmal zerspanen KANN versehentlich in den Gleichlauf zu geraten ist im Handbetrieb aösp Oberfräse führen deutlich höher als wenn man bei einem Frästisch nur im Gegenlauf das Werkstück zuführt.
Mit einer 2000 Watt Fräse kann man halt auch einen 10 *20 Falz in einem Durchgang fräsen. Wenn du das für die "schwache" 1400 Watt Fräse auf zwei Fräsgänge aufteilst, sehe ich kein Problem die kleinere Fräse zu nehmen.
 

Claus P.

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tragfähigem Untergrund und Arbeitsvorbereitung
... sehr guter Punkt. Das habe ich vergessen. Wenn du Ausgleichsmasse auf Rohbeton oder Estrich gießt, vorher diesen unbedingt etwas wässern. Es
darf aber nirgens Wasser stehen, der Beton soll nur leicht feucht sein.
Machst du das nicht, zieht der ausgetrocknete Beton so schnell das Wasser/ Feuchtigkeit aus der Ausgleichsmasse, dass du mit dem Auseinanderstreichen nicht hinterher kommst. Wenn die Oberfläche benetzt ist verbindet sich die Ausgleichsmasse auch besser mit dem Untergrund.
Wie @Heener schon schreibt muss der Untergrund tragfähig und staubfrei sein. Wenn du das in Angriff nimmst, würde ich dir unbedingt raten zu zweit oder besser zu dritt zu arbeiten:

Einer mischt die Ausgleichsmasse
Einer kippt immer ein bischen an die Stellen, wo noch Ausgleichsmasse fehlt
Einer streicht mit der Zahnkelle die Ausgleichsmasse auseinander
 

Andros1989

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Vielen Dank. Ich dachte das nämlich auch.
Durch ein Produktvideo eines Herstellers war ich verunsichert. Der hat nämlich darauf hingewiesen, dass eine Belegung mit etwas anderem erforderlich ist.
Habt ihr noch ne Erfahrung zur Glätte des Bodens ? In Bezug auf Holzspäne ?
Mein aktueller Untergrund
 

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Claus P.

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Habt ihr noch ne Erfahrung zur Glätte des Bodens ? In Bezug auf Holzspäne ?
Der Boden wird mit Ausgleichspachtel nicht so glatt wie Fliesen oder Spiegeleis. Das ist eher mit Epoxy- Versiegelung der Fall.
Die Oberfläche würde ich eher mit 1000er oder 2000er Schleifpapier vergleichen. Eine Rutschgefahr bei Holzspänen besteht nicht. Der Boden wird aber so glatt und eben, dass er sich sehr gut fegen läßt.

Willst du die restlichen Fliesen auch entfernen? Bevor du den Ausgleichsspachtel aufträgst würde ich dir empfehlen vorher mit einem Flächenschaber eventuell noch vorhandene Kleberreste zu entfernen. Du trägst ja den Ausgleichsspachtel nur 3 bis 5 mm auf, mehr geht zwar auch, muss aber nicht sein. Wenn noch irgendwelche Hubbel (überstehende Fliesenkleberreste) auf dem Estrich bleiben, hast du später diese Hubbel als Überstand im Ausgleichsspachtel, an dem man gerne nach dem Aushärten mit dem Schuh hängen bleibt. Gleichmäßige Rillen von der Zahnkelle sind dagegen kein Problem, die werden aufgefüllt.
 
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Martin45

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Mit einer Beschichtung Epoxy, Bodenlack o.ä. oben drauf kannst du bequem auch mal einen Öltropfen wegwischen, ohne dass er in den mineralischen Untergrund einzieht.
 
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Andros1989

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Mit einer Beschichtung Epoxy, Bodenlack o.ä. oben drauf kannst du bequem auch mal einen Öltropfen wegwischen, ohne dass er in den mineralischen Untergrund einzieht.
Danke Martin. Ja hab eben von easy ground gelesen und sollte sowas wie von dir beschrieben sein. Muss ich mir mal genauer ansehen.

@Claus P. ja genau die Fliesen sollen im kompletten Raum entfernt werden.
 

Claus P.

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@Andros1989

Epoxy- Bodenbeschichtung ist aber etwas anderes als Ausgleichsmasse (Nivellierspachtel). Du hast in deiner ersten Frage nach Ausgleichsmasse gefragt. Bei Epoxy wäre ich tatsächlich vorsichtig. Die Versiegelung läßt zwar keine Flüssigkeiten mehr durch, aber wird sehr glatt. Da kannst du mit Hobelspänen evtl Probleme bekommen, dass das eine rutschige Angelegenheit wird. Das kann ich aber nicht beurteilen, vielleicht kann ja jemand dazu Stellung beziehen, der das in seiner Schreinerei als Untergrund hat.
Ich hab von Ausgleichsmasse gesprochen. Die reicht normalerweise als Untergrund aus und ist sehr verschleißfest.
 

Martin45

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Also ich hab stellenweise Epoxy. Das ist weder mit Dreck, noch Spänen ein Problem. Auch wenn man bei Regen mit Arbeitsschuhen in die Werkstatt geht habe ich keine Rutschprobleme. Klar, richtig viel Wasser auf dem Boden und irgendein billiger Clog-Verschnitt, der eh gerne und auch überall anders rutscht, da könnte ich mir reine Ausgleichsmasse etwas besser vorstellen.
Aber wie gesagt, alle normalen Fälle, kein Problem.
 

Claus P.

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Ich würde an deiner Stelle sowieso erst einen Nivellierspachtel/ Ausgleichmasse für einen ebenen Untergrund einziehen. Dann kannst du immer noch entscheiden ob du dann noch eine Epoxy- Bodenversiegelung auf die Ausgleichsmasse aufträgst oder nicht.
Optisch schöner wird der Boden mit Bodenversiegelung auf jeden Fall.
 
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